Online

Endlich wieder ein funktionstüchtiges Kabel im DSL Modem
So, da bin ich wieder. Nach nur 3 Wochen gekappter Verbindung zum Netz der Netze ist der Zugang beim neuen Anbieter freigeschaltet. Grund genug über der DSL Providerwechsel kurz zu rekapitulieren.

Der Providerwechsel stand jetzt an, da der separate DSL Vertrag nach 2 Jahren ausgelaufen ist. Da ist es natürlich günstiger Telefon & DSL in einem Kombivertrag zusammenzulegen. Und da ich ja quasi immer noch Teilhaber eines grossen Telekommunikationsanbieters bin, habe ich auch dahin gewechselt. Als gewissenhafter c’t Leser kenne ich allerdings auch die Horrorgeschichten zu diesem Thema. Aber egal, da muss ich jetzt durch.

Beim Vertragsabschluss im April hat erstmal keiner von Verzögerung geredet. Allerdings habe ich bis zum Ende meines alten Vertrages zum 6. Juni nichts, rein gar nichts von meinem neuen Vertrag  gehört. Auf Nachfrage sagt man mir „Ganz normal, alles kommt sobald der Port des alten Anbieters freigeschaltet wird.“ Tatsächlich kommt am 9. Juni die Auftragsbestätigung und am 12. das DSL Modem mit Zugangsdaten. Voller Freude alles eingerichtet – nichts geht! Auf Nachfrage bekomme ich zu hören „Der Port wird erst am 19. Juni eingerichtet.“ Am 19. geht immer noch nichts, Antwort: „Warten Sie mal bis morgen bis die Daten im System verteilt sind. Am 20. immer noch nichts. Es wird sich jetzt ein DSL Experte darum kümmern. Der Experte sagt mir „Ihre Zugangsdaten sind ok. Die habe ich ausprobiert. Das Modem ist kaputt“. Aha, dann schliesse ich also mal mein altes Modem an – genau der gleiche Fehler. Tja, dann sind es wohl die Zugangsdaten. Hier im Service Center spreche ich anscheinend zum ersten Male mit einem wirklichen Experten. Wir probieren erst meine Zugangsdaten aus – es kommt noch nicht mal eine Anmeldung am Server an. Dann probieren wir mal vom Techniker vorgegebene Daten aus mit falschem Passwort – siehe da ein Fehlerhafter Einlog Versuch. Also steht fest dass mit der Hardware und der Leitung alles in Ordnung ist und die Zugangsdaten sind falsch. Freitag sind Sie angekommen und jetzt läuft alles wieder schnuckelig.

Summa summarum war es jetzt kein Horrorszenario. Es gehen mir nur einige Sachen gewaltig auf den Keks. Zum Ersten weiss man nicht welchem Experten man vertrauen kann. Hier heisst es skeptisch sein und auch mal die Analyse zu hinterfragen. Denn eins ist sicher, beim nächsten Anruf beim Service ist man immer wieder mit jemand anderem verbunden. Das ist eigentlich der zweite Punkt. Wenn man x-mal beim Service anruft ist natürlich jedes Mal ein anderer Experte am Hörer dem man die gleiche Geschichte wieder und wieder erzählt. Glücklicherweise konnte ich mit meinem alten Modem die Analysen selbst überprüfen, sonst wäre noch viel mehr Zeit ins Land gegangen. Und dann noch zum Schluss: Wirklich toll fand ich es, dass ich bei jedem Anruf meine Telefonnummer über Spracheingabe nennen und bestätigen muss und danach vom Servicemitarbeiter nach der, jawoll, Telefonnummer gefragt werde. Ich liebe es!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.