Work@Iasi

Feuerwehr der Fünfziger

Ich bin immer noch auf der wilden Hatz das Blog meiner jetzigen Zeitlinie gleichzuziehen. Auch mein derzeitiger Urlaub hilft nicht so richtig. Aber ich gebe mein Bestes.

Vor ca. 2 Wochen hatte es mich wieder nach Iasi, Rumänien verschlagen. Die holde Gattin und auch andere Personen schauen mich ja immer ungläubig an wenn ich mit der fulminanten Propellermaschine zum International Airport Iasi in die Karpaten fliege. Nunja, International heisst glaube ich dass ungefähr ein bis zwei Flüge pro Tag am Flughafen abgefertigt werden. Und diesmal habe ich es sogar geschafft ohne die Aufmerksamkeit der Sicherheitskräfte das eine KFZ der Feuerwehr aus den aus dem Flugzeugfenster abzulichten, siehe oben! Vor einem Jahr stand ein noch älteres Fahrzeug dort – davon bin ich fest überzeugt.

Ich muss ja gestehen dass ich den Aufenthalt geniesse. Der Kontrast in dieser Stadt ist meiner Meinung nach sehr hoch. Es gibt sehr viele Studenten und so ist auch Nachts auf den Strassen noch einiges los. Der Anteil der orthodoxen Christen scheint sehr hoch zu sein wie ich bei einer unglaublichen kilometerweiten Prozession zu einem Grabmal eines Heiligen bemerken durfte. Man sieht Jung und Alt, Arm und Reich und Alkohol ist auf der Strasse verboten. Die Behausungen sind faszinierend und hier im „Westen“ schlägt man beim Anblick die Hände über dem Kopf zusammen. Die oberirdischen Stromleitungen ziehen auch immer wieder meine Blicke an. Am Stadtrand sieht man aber immer mehr die Einfamilienhäuser aus dem Boden spriessen so wie man dass auch von hier kennt.

Wie üblich versuche ich dies ein wenig in Bildern festzuhalten. Es soll nicht der Eindruck entstehen dass ich mit den Bildern über die Plattenbauten, Stromkabel, Pferdewagen usw. irgendwie Leid oder Armut rüberbringen will. Nein! Es ist halt wirklich etwas anderes was man hier nicht sieht wenn z.B. ein X5 neben einem Pferdewagen fährt. Wie gesagt, der Kontrast ist höher.

Über das Bild kommt Ihr zu meinem flickr Iasi Album.

Iasi


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